| Zu
wenig Appetit im Alter?
Eine Mangelversorgung des Körpers führt zu einer Verminderung
der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Daher
sollten Sie auf eine ausreichende Ernährung achten und auf
jeden Fall etwas gegen Appetitlosigkeit tun.
- Appetitmangel
kann durch ein verändertes Geschmacks- und Geruchsempfinden
entstehen. Das liegt an der sich verringernden Anzahl an Geschmackspapillen
auf der Zunge. Medikamente und Krankheiten können den Geschmackssinn
zusätzlich beeinträchtigen. Kochen Sie mit frischen
Kräutern und Gewürzen, z.B. Paprika, Curry oder Pfeffer.
Das kann Abhilfe schaffen.
- Ernähren
Sie sich abwechslungsreich. Kaufen Sie keine zu großen
Lebensmittelpackungen, die zu einer immer gleichen Mahlzeit
an aufeinanderfolgenden Tagen führt. Dies kann Appetitverlust
zur Folge haben.
- Fragen Sie Ihren
Arzt, ob die Medikamente, die sie einnehmen müssen, Appetitlosigkeit
verursachen können.
- Sitzen Ihre dritten
Zähne nicht so, dass sie unbeschwert essen können?
Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Zahnarzt, um diese Situation
zu ändern. Denn eine breiiges Essen kann den Appetit verderben.
Auch wenn das Essen nicht ausreichend zerkleinert im Magen ankommt,
kann es nicht ausreichend verdaut werden und der Körper
nimmt zu wenige Nährstoffe auf.
- Essen hat mit
Freude und Genuss zu tun. Wenn Sie alleine leben und für
sich selbst nicht Kochen möchten oder eine einsame Mahlzeit
scheuen, dann laden Sie Freunde, Verwandte und Bekannte ein.
Treffen Sie sich mit anderen zum Essen. Sie können auch
an einem gemeinsamen Mittagstisch außer Haus teilnehmen.
Stationäre oder offene Mittagstische findet man in Altenbegegnungszentren,
Altentagesstätten oder Altenheimen. Fragen Sie in den Alteneinrichtungen
in Ihrer Umgebung nach.
- Falls Einkaufen
und Kochen aufgrund einer Erkrankung nicht möglich ist,
können eine Einkaufs- oder Haushaltshilfe gute Dienste
leisten. Erkundigen Sie sich beim Sozialamt Ihrer Stadtverwaltung,
das für Altenhilfe zuständig ist. "Essen auf
Rädern" bringt Ihnen Mahlzeiten ins Haus. Adressen
hierzu erfragen Sie z.B. bei: Sozialstationen und ambulanten
Diensten oder Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege.
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