Blutwerte bei Rheuma verändert


Hinter dem Begriff "Rheuma" verbergen sich 450 verschiedene Krankheiten mit unterschiedlichen Ursachen und Symptomen. Für die Diagnose benutzt der Arzt unter anderem Blutuntersuchungen, die auf eine Entzündung im Körper hindeuten. Die so genannten Rheumafaktoren sind Eiweißstoffe, die sich gegen körpereigene Strukturen richten. Diese "Autoantikörper" treten bei 70 Prozent der Patienten mit chronischer Polyarthritis auf, einer Unterform des "Rheumas". Die Konzentration des C-reaktiven Proteins(CRP) verändert sich besonders schnell. Die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) ist bei allen Entzündungen erhöht. Bei diesem Test wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der sich die roten Blutkörperchen am Boden einer Blutprobe absetzen. Bei Entzündungen verklumpen die Zellen schneller untereinander. Dann sinken sie schneller ab als gewöhnlich.

Ein positiver Bluttest allein muss aber nicht automatisch auf eine rheumatische Erkrankung hinweisen. Auch durch Leberentzündungen oder Bindegewebserkrankungen können die Werte erhöht sein. Auch können die Rheumafaktoren erhöht sein, ohne dass rheumatische Beschwerden bestehen. Für eine endgültige Diagnose sind daher verschiedene ärztliche Untersuchen notwendig. Mehr zu rheumatischen Erkrankungen unter