Was
tun bei chronischer Herzschwäche?
Eine Herzschwäche entwickelt sich schleichend und wird in
vier Schweregrade eingeteilt: In der ersten ist die Leistung des
Patienten noch nicht eingeschränkt. Frühzeichen können
allgemeine Beschwerden wie chronische Müdigkeit sein. Im
zweiten Stadium treten Atemnot und mangelnde Belastbarkeit bei
stärkerer körperlicher Belastung wie Treppensteigen
auf. Kommt es schon bei leichten Bewegungen wie Spazieren gehen
zu Stichen in der Herzgegend, spricht der Experte von Stadium
drei. Bei Stadium vier treten die Beschwerden schon in Ruhe auf,
die Patienten sind in der Regel bettlägerig.
In Stadium eins
und zwei helfen Weißdorn-Präparate. Diese Heilpflanze
verbessert die Arbeitsfähigkeit des Herzmuskels. Bei weiter
fortgeschrittenen Erkrankungen verschreibt der Arzt unter anderem
Arzneimittel aus Fingerhut (Herzglykoside) oder wasserausschwemmende
Medikamente.
Eine Herzschwäche
kann das gesamte Herz oder eine Herzhälfte lokalisiert sein.
Je nachdem, welche Herzhälfte betroffen ist, unterscheiden
sich die Symptome. Funktioniert die rechte Herzhälfte nicht
mehr, staut sich das Blut in den Venen. Die Folge sind Wassereinlagerungen
in den Venen, besonders in den Beinen. Ist vor allem die linke
Herzhälfte betroffen, staut sich das Blut in der Lunge, Kurzatmigkeit
und Luftnot folgen.
Das Herz wird im
Lauf des Lebens weniger elastisch und kann nicht mehr so gut pumpen.
Das ist nicht krankhaft, sondern ein normaler Alterungsprozess.
Ist die Herzleistung krankhaft herabgesetzt, kann das Herz das
Gehirn oder andere Organe wie die Nieren nicht mehr ausreichend
mit Blut versorgen. Durch den entstehenden Sauerstoff und Nährstoffmangel
kommt es zu den Beschwerden.
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