Magnesium lockert Wadenkrämpfe

Wer zu Wadenkrämpfen neigt, kann vorbeugend Magnesium aus der Apotheke einnehmen. Bessern sich die Beschwerden durch Magnesium nicht, sollte ein Arzt die Ursache der Krämpfe untersuchen. Auslöser für einen Magnesiummangel können starkes Schwitzen, Durchfälle oder einige wasserausschwemmende Medikamente sein. Gegen einen akuten Krampf helfen Dehnübungen. Dafür beispielsweise im Sitzen mit gestreckten Beinen die Zehen anfassen und zum Bauch ziehen.

Die Krämpfe treten besonders nachts im Schlaf auf, weil im Entspannungszustand die Muskeln anfälliger für Mineralstoffverschiebungen sind. Die Waden sind häufig betroffen, weil bei ihnen der Unterschied zwischen Aktivität tagsüber und Entspannung nachts größer ist als bei anderen Muskeln. Die Muskeln im Oberschenkel halten beispielsweise auch nachts die Hüfte. Weitere Ursachen für Krämpfe sind außer Magnesiummangel Durchblutungsstörungen oder Venenerkrankungen, denn durch den Stau von Blut- und Gewebeflüssigkeit kann sich das fein abgestimmte Gleichgewicht der Mineralstoffe verschieben.