Warnzeichen
für Schlaganfall
Jedes Jahr erleiden 250 000 Deutsche einen Schlaganfall. Jeder
Dritte stirbt sofort daran. Ebenfalls jeder Dritte ist wegen bleibender
Schäden auf dauerhafte Hilfe angewiesen. Verschließt
ein Blutpfropf eine Hirnarterie oder die Halsschlagadern, die
das Gehirn versorgt, dann sterben wichtige Teile des Gehirns ab.
Bei der Behandlung kommt es auf jede Minute an. Je schneller der
Patient in ein Krankenhaus kommt, desto größer sind
die Chancen, dass wenig oder überhaupt kein Gewebe dauerhaft
zerstört wird.
Plötzliche
Warnzeichen für einen Schlaganfall sind unter anderem ein
pelziges oder taubes Gefühl an den Händen oder im Gesicht,
teilweise auch einseitig, oder plötzliches Fallenlassen von
Gegenständen. Bei einem Schlaganfall ist häufig eine
Körperseite gelähmt. Dies führt zu einem herabhängenden
Mundwinkel, aus dem Speichel fließt. Darunter leidet auch
die Sprache, sie wird verwaschen und undeutlich. Der Gleichgewichtssinn
ist gestört, der Patient stößt häufig an
Türrahmen an, obwohl er sie gesehen hat. Wer eines oder mehrere
dieser Zeichen an sich oder anderen beobachtet, sollte sofort
einen Notarzt rufen. Dies gilt auch, wenn die Symptome nur wenige
Sekunden anhalten.
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